III. Das Meridian-Diagnostik - Fließschema
Meridian-Diagnostik - Basis - Messung:
Man muß festlegen, ob man die üblichen Lebensbedingungen des Patienten mit erfassen möchte (vor allem Quarz - Uhr und Schmuck am Körper) oder von diesen möglichen Störquellen unabhängig messen will. Im ersten Fall könnte man durch weitere Messungen mit Anlegen dieser Gegenstände deren Wirkung erkennen, im zweiten Fall dies durch deren Ablegen erreichen. Während des Abarbeitens des Fließschemas sollten identische Umweltbedingungen bestehen.
Belastungstest:
Die Basis - Messung allein prüft nicht die Regulationsfähigkeit und ist damit unzureichend. Die Magnet - Resonanz - Therapie (MRT) informiert und provoziert alle Körperzellen gleichzeitig und ist so eine ideale Testmethode. Bei sensiblen Personen genügt als Belastung die Stufe 1 über 4 Minuten. Mißt man direkt anschließend, ist eine mäßige Energieverschlechterung der Normalbefund, da der Körper die Anregungen erst aufarbeiten muß. Eher selten kommt es gleich zu einer Verbesserung.
Feststellung der Reserve - Energie:
Je größer der Energieabfall nach dem Belastungstest, umso geringer ist die Reserve - Energie des Körpers. Ein starker Energieverlust zeigt, daß der Körper bzw. das Organ an der Grenze seiner Leistungsfähigkeit arbeitet und kaum weiter stimulierbar ist. Zur Unterscheidung von Fast - Respondern (schnelle positive Reaktion auf die MRT) und Slow - Respondern (verzögerte Reaktion, evtl. erst nach Stunden) kann man eine Spätmessung nach 90 - 180 Min. durchführen. Sofern der Patient die MRT für sich einsetzen möchte, ergibt sich aus der Summe der Energiedefizite (vor und nach MRT) die dafür sinnvolle Dosierung (= maximale Einstellung der Stufen): je höher das Energiedefizit, um so niedriger die verträgliche Dosis.
Austesten der Meridiankomplex - Mittel (1) bzw. (2):
Man beginnt entweder mit dem Mittel des schwächsten Organs oder mit der größten Asymmetrie. Bessert sich der Energiebefund dann sagt der Körper "ja" zu diesem Mittel. Unnötige Mittel bewirken keine klare Tendenz, sondern ein Auf und Ab. In diesem Fall sollte man Mittel weiterer auffälliger Meridiane austesten. Je regulationsfähiger ein Körper ist, umso eher wird man ein Triggermittel finden. Je eingeengter die Regulationsfähigkeit, umso mehr muß man mit einer mäßigen positiven Reaktion zufrieden sein.
Beim Escape - Phänomen wägt man ab, ob eine gute Reaktion eines Meridians wichtiger ist als eine Verschiebungen in andere Meridiane, oder ob man weiter nach einem Triggermittel (z. B. Lu 1 bei Allergien) sucht. Ist die Reaktion auf diese D 8- bis D 12- Homöopathika unzureichend, sollte man Niedrigpotenzen (Phytotherapie, D 3 bis D 6) versuchen: Mittel (2).
Austesten orthomolekularer oder anderer Mittel:
Hier ist die Erfahrung bzw. Intuition des Therapeuten gefragt. Man kann z. B. alle Mittel austesten, die der Patient schon nimmt oder die hier wirksamen Vitamine bzw. Mineralpräparate, z. B. aus der Reihe "Biologische Vitalstoffe" von MEDPREVENT oder hormonell wirksame Mittel: Parkelp oder L - Thyroxin bei Verdacht auf Hypothyreose, Lycopus oder Carbimazol bei Verdacht auf Hyperthyreose, Phytoestrol oder Oestradiol bei Verdacht auf Ovarialinsuffizienz, Pregnenolon oder Progesteron bei Verdacht auf Gelbkörperschwäche, DHEA bei Verdacht auf Nebenniereninsuffizienz, Olibanum RH oder Cardiospermum bei Verdacht auf Autoaggression, Phosetamin und Dysto Loges bei vegetativer Labilität, Wobenzym oder Kreon bei Verdacht auf Pankreasinsuffizienz etc.
Prinzipiell läßt sich jedes Mittel, jede Methode austesten, denn der Körper gibt auf jede Frage eine Antwort.
Jedes "ja" des Körpers bedeutet zugleich eine Diagnose und die Möglichkeit der Rezeptierung des Mittels, jedes "nein" den Ausschluß einer Verdachtsdiagnose.
Resonanzakupunktur:
Man kann - je nach Neigung - den 3 - Komponenten - Stab (Magnetfeld, Infrarotlicht, Körperschall) zusätzlich oder anstelle der Resonanztherapie einsetzen. Sein Vorteil ist die schnelle und starke Energiezufuhr, um einen Meridian mit Energie aufzufüllen. Damit sind Therapieerfolge (Heilungen, sofern nicht Verdrängungen) innerhalb von Minuten möglich, gelegentlich das Durchbrechen von Blockaden.
Man sollte 2 - 3, maximal 6 Punkte behandeln (meist Tonisierung, Stufe 5), mit Beachtung der energieärmeren Seite, des energieärmeren "oben" bzw. "unten", und des energieärmeren Yin bzw. Yang. Die Therapie sollte am ehesten mit dem asymmetrischsten Meridian begonnen werden. Pro Punkt genügen meist 15 Sekunden, maximal eine Minute der Einwirkung. Nach Anwendung sind bis zur nächsten Messung 3 Minuten abzuwarten.
Blockade und Schadstoffprüfung:
Besteht der Verdacht auf eine Schadstoffexposition, sollte er ausgetestet werden. Entweder unverdünnt mit der Antwort "indifferent" oder "nein" (= Beweis der Intoxikation), oder z. B. als D 10 - Potenz, wobei dann auch die Antwort "ja" möglich ist (= Beweis und gleichzeitig Therapiemittel). Für die Belastung durch Felder, Strahlen und Wellen stehen analog Testpräparate mit höheren Potenzen zur Verfügung. Ist eine Blockade durch diese Einflüsse verursacht, wird sie mit dem Test durchbrochen.
Blockade und Fokussuche:
Einzelne Meridianblockaden gehen oft mit Herden (Foci) einher. Nach der Häufigkeit geordnet sind folgende Nosoden auszutesten: Zahngranulom, Zahnwurzelbehandlung (= devitaler Zahn), chron. Kieferostitis, Sinusitis, Tonsillitis, Appendizitis, Adnexitis, Prostatitis, Epididymitis etc. Es muß die Anamnese entscheiden, was zuerst getestet wird. Im Erfolgsfall läßt sich die Blockade durch den Test aufheben (zeitweilig). Andere Foci benötigen evtl. eine Neutralisierung zum Austesten, z. B. das Unterspritzen von Narben mit einem Lokalanästhetikum. Dies kann auch bei Zähnen zum Beweis der Verursachung erforderlich sein.
Kein klarer Effekt:
Bei fehlender Regulationsfähigkeit und / oder Multimorbidität kann es sein, daß kein Mittel / keine Methode einen Erfolg bewirkt. In diesem Fall kann man das Durchbrechen der Starre mit dem 3 - K - Stab versuchen, z. B. mit Stufe 10, Vitalisierung, z. B. auf dem Punkt MP 21. Was u. U. zu durchschlagendem Erfolg führt. Andernfalls sollte der Patient sich ausruhen, tief atmen (am besten bei einem Waldspaziergang), Mittel wie Ginseng, Propolis oder Gele Royale zu sich nehmen, sein Nervensystem harmonisieren und später noch einmal zur Kontrolle kommen. Auch dies wirkt ab und zu "Wunder".
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